Ein letzer Kuss auf die Lippen, glaub mir das wollt' ich nicht, bin überall verschnitten, doch das Blut läuft hier nicht. Kipp mir einen nach den and'ren, Kipp mir immer mehr hinein, all' die Zeit in der wir uns kannten, wollt' ich niemals nüchtern sein. Wollt die Lügen runterschlucken, versuchte sie zu ertränken, konnt' nicht mehr grad' aus gucken, konnt nicht mehr denken. Ich wollt' dich nicht verkraulen, doch ich kann dich nicht ertragen, in Alkohl kann man zwar grade laufen und die Wahrheit wird gesagt, doch zu viele off'ne fragen, zu dem man nichts mehr sagt. Und ich wollte immer nur was festes, doch alles was ich jemals bekam, war was schlechtes. Und ich fing an damit zu leben, wollte spüren, wollte beben, wollte alles nur ertragen, schluck für schluck wollt' ich es wagen doch ich konnts nicht vorhersagen, das all das anders läuft, das man darunter nur ersäuft.
Niemand
kann uns vorher sagen was passiert, aber manchmal, ja manchmal kann man
das alles ahnen und versuchen es zu verhindern. Manchmal laufen wir
zwar in's Messer, aber die paar stiche bringen uns doch auch nicht davon
ab.
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